Die Luzerner Pfahlbauten

Die Pfahlbauforschung im Kanton kann auf eine rund 150- jährige Geschichte zurückblicken. Heute sind im Kantonsgebiet über 30 Pfahlbau-Fundstellen bekannt.

Dank dem ausserordentlichen Fundreichtum liefern die Pfahlbauten präzise und detaillierte Erkenntnisse über die Welt der frühen Bauern Europas – über das Alltagsleben, die Landwirtschaft, Viehzucht und über technische Innovationen. Dank der Dendrochronologie (Datierung von Holz mit der Jahrringmethode) kann die Entwicklung prähistorischer Dörfer über sehr lange Zeit und sehr genau verfolgt werden. Die Pfahlbauten stellen daher die besten archäologischen Quellen für prähistorische Siedlungen dar.

2011 hat die UNESCO eine Auswahl von 111 der beinahe 1000 bekannten archäologischen Pfahlbaustationen in sechs Ländern um die Alpen (Schweiz, Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Slowenien) als Weltkulturerbe aufgenommen. Darunter befinden sich drei Luzerner Fundstellen.

Besuchen Sie das einzige UNESCO-Weltkulturerbe im Kanton Luzern

  • Laden Sie die Palafittes-App gratis herunter: «PRÄHISTORISCHE PFAHLBAUTEN UM DIE ALPEN»
  • Einmal anders: Besuchen Sie die drei Luzerner Fundstellen des UNESCO-Welterbes mit dem Fahrrad.
    Wer sich für das Leben der Pfahlbauer interessiert und auch gerne Velo fährt, dem empfiehlt sich die drei UNESCO Pfahlbaustationen http://www.palafittes.org des Kantons Luzern auf die sportliche Art zu besuchen. Die knapp 30 Km lange Strecke ist für Velofahrer mittlerer Kondition gut zu bewältigen. An den beiden UNESCO Welterbestätten in Hitzkirch-Seematte und Sursee-Zellmoos gibt es Infostelen, da das Welterbe obertägig nicht sichtbar ist. In der Pfahlbausiedlung in Wauwil http://pfahlbausiedlung.ch steht hingegen ein ganzes Pfahlbaudorf mit einem Infopavillon. Wer noch mag, der begibt sich auf den spannenden archäologischen Lernpfad durchs Wauwilermoos.

    Karte Schweiz Mobil:
    Etappe Hitzkirch-Sursee
    Etappe Sursee-Wauwil