Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eine Verpflichtung

Mit der Nominierung als UNESCO-Welterbe rückt die Bedeutung dieses ausserordentlichen kulturellen Erbes vermehrt ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Daneben wird im Rahmen der Kandidatur der internationale Austausch von Wissen und Erfahrungen beim Schutz und der Präsentation der Pfahlbau-Fundstellen gefördert. In der Schweiz ist die Welterbekonvention, das "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt", seit 1975 in Kraft. Darin verpflichten sich die Mitgliedstaaten, ihr Möglichstes zum Schutz, zur Erhaltung und zur Vermittlung der Werte des Welterbes zu unternehmen (das Übereinkommen im Wortlaut: http://www.palafittes.org/de/unesco-welterbe/welterbe/index.html).  In der Swiss Coordination Group sind alle beteiligten 15 Kantone, das Bundesamt für Kultur und der Verein Archäologie Schweiz zur Koordination des Managements des UNESCO-Welterbes Pfahlbauten auf internationaler und nationaler Ebene vereinigt.