Gammainseli Sempachersee, Tauchprospektion

Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eine Verpflichtung

Die UNESCO hat am 27.Juni 2011 die Pfahlbauten am Alpenrand als Weltkulturerbe aufgenommen. Darunter befinden sich drei Luzerner Pfahlbau-Anlagen: die Siedlung in Egolzwil/ Wauwilermoos, die Halbinsel Zellmoos und Gammainseli am Sempachersee und die Seematte in Hitzkirch am Baldeggersee.

Die folgenden drei Pfahlbau-Anlagen sind nun im UNESCO-Kulturerbe aufgeführt:

Wauwilermoos: Egolzwil, Siedlung E3 Die Siedlung Egolzwil 3 
Sempachersee: Sursee, Halbinsel Zellmoos und Gammainseli 
Baldeggersee: Hitzkirch, Seematte

In der Schweiz ist die Welterbekonvention, das "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt", seit 1975 in Kraft. Darin verpflichten sich die Mitgliedstaaten, ihr Möglichstes zum Schutz, zur Erhaltung und zur Vermittlung der Werte des Welterbes zu unternehmen (das Übereinkommen im Wortlaut: http://www.palafittes.org/de/unesco-welterbe/welterbe/index.html).  In der Swiss Coordination Group sind alle beteiligten 15 Kantone, das Bundesamt für Kultur und der Verein Archäologie Schweiz zur Koordination des Managements des UNESCO-Welterbes Pfahlbauten auf internationaler und nationaler Ebene vereinigt.