Automatische Beschriftung

Die neue Fundbeschriftungsmaschine im Einsatz. Die Funde werden auf einer fahrbaren Platte unter dem Schreibkopf hindurch gezogen. Der Druck wird automatisch der Geschwindigkeit der Platte angepasst, so dass ein gleichbleibendes Ergebnis garantiert ist.

Neu in der Fundinventarisation: Automatische Beschriftung

In der Archäologie ist es wichtig, den genauen Fundort eines jeden Fundes genau zu kennen. Die Information, in welchem Quadratmeter, in welcher Schicht, auf welcher Höhe etc. der Fund bei der Ausgrabung angetroffen wurde, darf nie verloren gehen. Bis vor kurzem wurden bei der Kantonsarchäologie Luzern die Funde ausschliesslich von Hand inventarisiert, eine anstrengende und für Fehler anfällige Arbeit, die von ehrenamtlichen Mitarbeitenden und - sofern es das Budget zuliess - auch von Mitarbeitenden im Stundenlohn erledigt wurde. Ende 2016 konnte eine Fundbeschriftungsmaschine in Betrieb genommen werden, die sonst bei der Verpackung von Lebensmitteln oder bei der Beschriftung von Eiern mit dem Legedatum zum Einsatz gelangt. Dank dieser Maschine können nicht nur viel mehr, nämlich bis zu 1000 Funde pro Tag inventarisiert werden, auch die Fehlerquote kann dank der Anbindung an die archäologische Datenbank deutlich gesenkt werden. Kosten und Nutzen stehen also in einem hervorragenden Verhältnis. Wir danken der Kantonsarchäologie Baselland, welche dieses Verfahren evaluiert und erprobt hat, für die kollegiale Erlaubnis zur Kopie!