Egolzwil-Baumgarten

Sondierungen

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden beim Bahnbau mehrere Gräber beobachtet, jedoch nicht dokumentiert. Offenbar waren Beigaben aus Bronze dabei und eine keltische Zeitstellung ist deshalb denkbar. Skelette und Metallartefakte sind leider heute nicht auffindbar und viele Fragen bleiben somit unbeantwortet.

Im Vorfeld einer Überbauung des Areals klärt die Kantonsarchäologie Luzern jetzt in Zusammenarbeit mit der Firma Prospect ab, ob noch weitere Gräber im Boden erhalten sind. Die Sondierungen werden anhand von Baggerschlitzen durchgeführt. Geschätzte Dauer sind maximal 3 Wochen. Die Baggereinsätze sind relativ kurz und finden zwischen 8 und 17 Uhr statt. Werden archäologische Befunde festgestellt, muss anschliessend eine eigentliche Ausgrabung durchgeführt oder Schutzmassnahmen ergriffen werden.